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Und wann sollte man mit einem Mediationsverfahren beginnen?
Je früher, desto besser!

Erfahrungen zeigen, dass es gerade bei Bauvorhaben, die ja immer in erhöhtem Maße von den Menschen im Umfeld wahrgenommen werden, durch eine frühzeitige Einbindung aller Betroffenen konfliktäre Situationen vermeiden hilft, sie zumindest minimiert bzw. verringert.

Kosten und Nerven können schon dadurch geschont werden, in dem Genehmigungsverfahren von Projekten verkürzt werden und aufwändige Berufungsverfahren dann größtenteils wegfallen.

Daher ist anzuraten, ein Mediationsverfahren jedenfalls vor einem behördlichen Genehmigungsverfahren durchzuführen. Es entfallen dann zeitaufwändige und kostenintensive Rechtsverfahren, sowie Kosten für Planänderungen.

Die Ergebnisse des Mediationsverfahrens sind ja dann immer auch Bestandteil des Bewilligungsprojektes. Durch ein Mediationsverfahren können behördliche Verfahren auch unterbrochen werden, insbesondere dann, wenn sich die einzelnen Standpunkte bereits sehr verhärtet haben und eine emotionell aufgeheizte Stimmung eine sachliche und objektive Auseinandersetzung nicht mehr zulässt.